Freitag, 21. September 2018

In 7 Schritten zum passenden Mitarbeiter

Mitarbeitermangel kostet vielen Unternehmern die letzten Nerven!
Teilweise stecken die Betriebe noch in den 80ern fest.


Kurzfassung der 7 Schritte:

1. suchen
Werben sie für die Stelle mit den Vorteilen 
des Unternehmens - aus der Sicht des Mitarbeiters.
Ermöglichen sie einen leichten Einstieg in die Bewerbung
und senken sie die Schwellenangst.

2. finden
Passende Mitarbeiter findet man nur mit einem genauen Profil. 
Was erwartet man, wo wird die Person eingesetzt? 
Was muss sie können, was kann sie erlernen.


3. führen
Wünsche und Erwartungen 
müssen richtig kommuniziert werden.
Eine entsprechende Einschulung des Mitarbeiters ist notwerndig. 
Gutes Sozialverhalten und Wertschätzung sind Vorraussetzung.

4. fordern und fördern
Verantwortung übergeben, vertrauen und Weiterbildung ermöglichen.
Stärken und Fähigkeiten gezielt einsetzen und verbessern.



5. behalten
Die wichtigste Motivation ist der Sinn und das Ziel einer Arbeit.
Einbinden der Mitarbeiter in das Konzept des Unternehmens.
Faire Behandlung und korrekte Entlohnung.
Teamarbeit und Verhaltensregeln.

6. Stress und Überlastung
Eine gute Planung und Organisation von Angebot, 
Arbeitsabläufen und der Gestaltung des Arbeitsplatzes sind wichtig. 
Moderne Technik reduziert Stress und Überlastung. 
Genügend Arbeitskräfte vermindern Überstunden 
und das Entstehen von Burnout Situationen.

7. Freizeit
Einer der meistgenannten Hinderungsgründe 
um nicht im Gastgewerbe zu arbeiten.
Tagesfreizeit und Wochenfreizeit 
muss für den Mitarbeiter planbar sein.
Teildienste sind der Freizeit Tod.
In Saisonorten, speziell in abgelegenen Gebieten 
muss es für Mitarbeiter Freizeit und Erholungsangebote geben 
und Möglichkeiten für ein entsprechendes Sozialleben.

So unterschiedlich die Unternehmen sind, so individuell ist die Lösung für jeden einzelnen Betrieb. Es erfordert eine genaue Analyse der betrieblichen Situation, damit ich diese Schritte gemeinsam mit dem Unternehmer umsetzen kann.
HILFE
+43 664 166 9048 oder info@der-wellnesskoch.at  


Donnerstag, 18. Januar 2018

7 Tipps zur Kalkulation des Speisenangebots



SCHLECHTGUT

1. Rezeptur:
Rezepturen sind etwas für Anfänger. Ein guter Koch kennt die Zutaten seiner Gerichte.  Schließlich braucht es auch Freiraum für Kreativität. Man gibt auch Kollegen keine Rezepturen weiter, die sollen sich das gefälligst selber erarbeiten.

Genaue Rezepturen sind das Wichtigste an der Kalkulation. Ohne Zutaten und deren Mengenangabe ist weder eine gleichbleibende Qualität noch eine Preisübersicht oder Preisvergleich möglich. Sinnvoll ist es auch die Anrichteart zu dokumentieren.


2.  Einkaufspreis:
Einkaufspreise kennt man als guter Koch sowieso, zumindest so halbwegs. Und Aktionen werden eh ständig von den Lieferanten mitgeteilt. Wozu also lange kontrollieren und nachrechnen.
Einkaufspreise unterliegen je nach Produkt mitunter größeren Schwankungen. So können z.B. Ernteausfälle oder Spekulanten Preise in die Höhe treiben. Wenn sich der Einkaufspreis maßgeblich erhöht, sollte man das Produkt tauschen oder den eigenen Verkaufspreis erhöhen. Man erkennt „echte“ Aktionen nur dann, wenn man auch den regulären Preis kennt.


3 . Schwund / Abfall:
In guten Betrieben gibt es kaum Abfall, da wird einfach alles verwertet oder das Personal damit gefüttert.
Schäl, - Putz – und Kochverluste gibt es in jedem Betrieb. Manchmal wandert durch unsachgemäße Lagerung oder Überproduktion auch etwas im Müll. Es ist daher ratsam je nach Speise den Schwund einzukalkulieren und durch gute Planung diesen möglichst vermeiden.


4.  Betriebskosten:
Das sind ja Fixkosten, warum soll man diese Kosten da auch noch bei den einzelnen Gerichten mitrechnen?
In Zeiten von Induktion, programmierbaren Kombidämpfern, Warmhalteöfen etc. ist der Stromverbrauch nicht mehr so hoch wie in vergangenen Jahren. (Sofern man mit modernen Geräten ausgerüstet ist) Bei gut koordinierten Arbeitsabläufen ist dennoch einiges an Sparpotential vorhanden.     


5.  Arbeitsaufwand:
Das Personal ist sowieso anwesend, warum sollte man da auch noch Arbeitskosten in das Gericht rechnen.
Erst wer die Kosten für den Arbeitsaufwand/Gericht kennt, kann wichtige Entscheidungen über die Herstellungsart (ev. Zukauf von Fertigprodukten) und den Verkaufspreis treffen. 


6.  Preise:
Machen sie eine ordentliche Preisliste. Listen sie ihr Angebot möglichst vom niedrigsten bis zum höchsten Preis auf, so können Schnäppchenjäger sofort ihr Gericht finden.
Eine solide Basiskalkulation zeigt ihnen wie sie wirtschaften müssen um am Ende noch profitabel zu sein. Rezeptieren und kalkulieren ihrer Gerichte und Getränke ist ein Muss zur richtigen Preisfindung. Neben den Wareneinsätzen gilt es natürlich auch die Arbeitskosten und möglichen Schwund zu berechnen. Fingerspitzengefühl bei der Frage was ein Gast dafür zu zahlen bereit ist, ist ebenfalls gefragt.

7.  Kosten:
Es reicht, wenn sie die Übersicht ihrer Kosten am Jahresende, bzw. fast ein Jahr später in der Bilanz erfahren. Solange noch Geld in der Kassa ist kann es ja nicht so schlimm sein.
Es ist zwingend notwendig zu wissen welche Kosten ein Angebot verursacht und was es einbringt. Wenn es gut läuft und mit einem zu niedrigem Preis verkauft wird ist es kaum Gewinnbringend, ebenso wenn es mit einem zu hohen Preis angeboten wird und keiner will es. Es gibt einige „Stellschrauben“ an denen man drehen kann um die Situation zu verbessern. Allerdings geht es nur, wenn die oben genannten Punkte eingehalten werden.



Wie steht es in IHREM Betrieb – kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Gespräch.


Dienstag, 18. April 2017

7 Tipps für Gastronomen! Ein wirtschaftliches und marktfähiges Angebot gestalten.



SCHLECHTGUT

1. Zielgruppe - Gästeschicht:
Machen sie ihr Unternehmen zur „eierlegenden Wollmilchsau“. Mit einem Angebot das Allen und Jedem etwas bietet, können sie nur richtig liegen. Am schönsten sind Speise/Getränkekarten im Buchformat mit vielen, vielen Seiten. Zeigen sie was in ihrem Betrieb alles möglich ist.
Eine genaue Definition der Zielgruppe und Wunschgäste ermöglicht ihnen ein unverwechselbares, einzigartiges Angebot zu erstellen. Es macht ihren Betrieb und ihre Gäste zu etwas Besonderem.

2.  Angebot:
Richten sie ihr Angebot nach der Konkurrenz aus. Machen sie das Gleiche, nur besser und vor allem billiger.
Nachdem sie ihre Wunschgäste gefunden und ihre Zielgruppe definiert haben können sie ein maßgeschneidertes, unvergleichbares Angebot erstellen. Werden sie das Beste Unternehmen in diesem Bereich und man wird es dementsprechend honorieren.

3 . Trends:
Beobachten sie was im Gastgewerbe momentan „IN“ ist. Springen sie auf jeden (Trend-)Zug auf, auch wenn er noch so sinnlos scheint und in eine Sackgasse führt. Schließlich geht es darum dabei zu sein um mitreden zu können.
Suchen sie nach Neuerungen und Verbesserungen für IHRE Zielgruppe. Seien sie Vorreiter und schaffen eigene Trends. So wird der Besuch ihrer Gäste zu einem AHA – Erlebnis und der kostenlose Werbeeffekt des Weitererzählens bringt neue Kunden.

4.  Mitarbeiter:
Lassen sie den Mitarbeitern bei der Gestaltung des Angebots (Speise/Getränke Karte) freie Hand. Sie sollen schließlich ihre Kreativität ausleben können und zeigen was sie alles drauf haben.
Erstellen sie ein schriftliches Unternehmensprofil in dem genau beschrieben ist was dem Gast geboten wird. Ein schriftliches Regelwerk (Rahmen) an das sich jeder Mitarbeiter zu halten hat, gewährleistet ein einheitliches Konzept an dem jeder aktiv mitarbeiten kann.    

5.  Standard:
Standardisieren ist langweilig und ist der Feind der Kreativität. Wozu hat man etwas gelernt, wenn man dann eh immer das Gleiche macht?!
Nur ein genau definierter Standard, dessen schriftliche Dokumentation und Rezepturen ermöglichen gleichbleibende Qualität und Kostenkontrolle. Eine Automatisierung des Standards vermeidet Stress, spart Arbeitszeit, Nerven und Geld.

6.  Preise:
Machen sie eine ordentliche Preisliste. Listen sie ihr Angebot möglichst vom niedrigsten bis zum höchsten Preis auf, so können Schnäppchenjäger sofort ihr Gericht finden.
Eine solide Basiskalkulation zeigt ihnen wie sie wirtschaften müssen um am Ende noch profitabel zu sein. Rezeptieren und kalkulieren ihrer Gerichte und Getränke ist ein Muss zur richtigen Preisfindung. Neben den Wareneinsätzen gilt es natürlich auch die Arbeitskosten und möglichen Schwund zu berechnen. Fingerspitzengefühl bei der Frage was ein Gast dafür zu zahlen bereit ist, ist ebenfalls gefragt.

7.  Kosten:
Es reicht, wenn sie die Übersicht ihrer Kosten am Jahresende, bzw. fast ein Jahr später in der Bilanz erfahren. Solange noch Geld in der Kassa ist kann es ja nicht so schlimm sein.
Es ist zwingend notwendig zu wissen welche Kosten ein Angebot verursacht und was es einbringt. Wenn es gut läuft und mit einem zu niedrigem Preis verkauft wird ist es kaum Gewinnbringend, ebenso wenn es mit einem zu hohen Preis angeboten wird und keiner will es. Es gibt einige „Stellschrauben“ an denen man drehen kann um die Situation zu verbessern. Allerdings geht es nur, wenn die oben genannten Punkte eingehalten werden.

Weitere Hilfe und ein Geschenk in Form einer kostenlosen Beratungsstunde bekommen sie, wenn sie mich kontaktieren.