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7 Fehler die Sie vermeiden sollten, damit Sie Ihre Mitarbeiter behalten!

Der-Wellnesskoch

SCHLECHTGUT

 1. Richtlinien vorgeben:

Geben sie nur unklare Anweisungen zu den auszuführenden Arbeiten. So können Mitarbeiter es ihnen nie recht bzw. richtig machen, und sie haben immer einen Grund zu nörgeln.
Definieren Sie die Richtlinien und Rahmenbedingungen Ihres Betriebes von Beginn an schriftlich, klar und verständlich. Von der Führungsebene abwärts sind diese zu kommunizieren und jeder hat sich daran zu halten. Je klarer Richtlinien definiert sind, desto leichter fällt es Mitarbeitern Fehler zu vermeiden.

2.  Druck und Stress:

Üben sie ordentlich Druck auf ihr Personal aus, auch wenn kein Anlass dazu besteht.
Schließlich haben sie auch Stress und erwarten denselben Einsatz von jedem ihrer Mitarbeiter.
In jedem Betrieb gibt es mehr oder weniger heftige Stresssituationen. Gerade in der Gastronomie wo alles schnell gehen muss, weil es die Gäste kaum erwarten können ihre Bestellung zu erhalten. Hier kann eine Führungskraft durch gut trainierte Arbeitsabläufe, klare Anweisungen und einem angenehmen Umgangston viel Druck rausnehmen, oder aber durch eigenes hektisches arbeiten und rumschreien alles noch verschlimmern. Negative Kritik – nur wenn es notwendig ist. Loben sie zwischendurch die Leistung.

3 . Kritik:

Man findet doch in jeder Arbeit irgendetwas Schlechtes was noch zu verbessern ist.
Nur ja nichts Positives finden – nicht schimpfen ist schon Lob genug.
Und ein Untergebener kann nun mal nicht so gut sein wie sein Vorgesetzter.
Kritik ist wichtig – wenn sie konstruktiv ist! Sachlich, klar und präzise formuliert ist sie ein wichtiges Instrument um Situationen und Personen zu verbessern.
Dabei ist es notwendig dass sich positive und negative Kritik die Waage halten, sowie der passende Zeitpunkt, die Empathie und der Umgangston.

4.  Kein Entgegenkommen bei Wünschen:

Wünsche sollten Mitarbeiter ans Christkind senden, nicht an den Vorgesetzten.
Oft sind es Kleinigkeiten mit denen man dem Mitarbeiter entgegenkommen kann. Ein verschobener Dienstbeginn (Gleitzeit) oder ein getauschter oder zusätzlicher Freier Tag können in manchen Situationen dem Mitarbeiter helfen und seine Motivation wieder steigern.


5.  Soziale und private Kommunikation:

Fragen sie nie einen Mitarbeiter wie es ihm geht, oder was er in der Freizeit so treibt.
Wenn sind höchstens Floskeln „Wie geht´s“ erlaubt, aber kein wirkliches Interesse am Befinden. Interessieren sie sich auch nicht über seine Freizeitaktivitäten, Freunde oder gar Familie. Es könnte am Ende noch in eine bessere Arbeitsbeziehung ausarten.
Man muss als Vorgesetzter keine Freundschaften pflegen, dass kann sich mitunter sogar negativ auf das Arbeitsverhältnis auswirken. Aber ein gewisses Interesse an den Freizeitaktivitäten und dem Familienhintergrund können das Verständnis für manche „Schlechte Laune Zeiten“ oder Probleme erhöhen. Und es kann die Loyalität und Motivation der Person verstärken.

6.  Dienstplangestaltung:

Gestalten sie den Dienstplan so, dass möglichst wenig wirkliche Freizeit entsteht. Das funktioniert ganz gut mit geteilten und kurz aufeinanderfolgenden Diensten.
Der Erholungswert ist dabei zwar sehr gering, aber der Mitarbeiter kommt dadurch nicht aus dem Arbeitsrhythmus.
In manchen Betrieben wäre es durchaus möglich zusammenhängende Dienste zu gestalten. Mitunter gehen sich 2 Schichten aus – eine Mise en Place (Vorbereitung) Schicht und eine die für die Ausgabe zuständig ist. Um eine gute Erholungsphase zu erreichen und auch noch Freizeitaktivitäten nachgehen zu können, braucht es schon ein paar Stunden an Tagesfreizeit.

7.  Ungerechte Entlohnung:

Am besten sie Pauschalieren alles – Überstunden, Sonn- und Feiertagsarbeit.
Versprechen können sie bei der Einstellung ja so viel sie wollen, nachrechnen fällt den Meisten sowieso schwer.
Eine gute Motivation zu finden fällt nach wiederholt langen Arbeitstagen und vielen Überstunden besonders schwer. Vor allen Dingen, wenn das „Gefühl“ entsteht, deswegen nicht mehr Geld zu bekommen. Ein guter Ansatz wäre es dem Mitarbeiter sein Stundenkonto offenzulegen und auszupreisen. Also seinen Stundensatz - Lohn (Brutto/Netto) mit Zuschlägen und die Berechnung zu erklären. So sieht jeder Mitarbeiter genau wie seine Leistung entlohnt wird, und die Motivation über das normale Pensum zu arbeiten steigt.

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